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Gesundheitstipps

Lernen Sie, wie Sie Ihre Gesundheit mit unseren Expertentipps fördern können.

Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Fitness – doch sie wird im Alltag oft vernachlässigt. Hektik, ständige Erreichbarkeit, Lärm und Leistungsdruck führen bei vielen Menschen zu innerer Unruhe, Schlafproblemen und Reizbarkeit. Auch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen oder Magenprobleme können Ausdruck von seelischem Stress sein. Mentale Gesundheit bedeutet nicht, immer stark zu sein, sondern achtsam mit sich selbst umzugehen. Kleine, regelmäßige Schritte helfen, das seelische Gleichgewicht zu bewahren. Bewegung ist einer der wichtigsten Faktoren: Schon ein täglicher Spaziergang senkt Stresshormone und hebt die Stimmung. Frische Luft und bewusste Atmung fördern die Entspannung, während ausreichend Schlaf Körper und Geist regeneriert. Auch digitale Pausen wirken Wunder. Wer regelmäßig das Handy weglegt und sich Zeit für Stille nimmt, entlastet sein Nervensystem. Ebenso wichtig ist der Austausch mit anderen: Gespräche mit Freunden oder Familie geben emotionale Stabilität und das Gefühl, verstanden zu werden. Wer merkt, dass Erschöpfung oder innere Leere überhandnehmen, sollte sich nicht scheuen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein frühzeitiges Gespräch mit Psychologen oder Psychotherapeuten kann helfen, Überlastung und Burnout zu vermeiden. Mentale Gesundheit beginnt im Alltag – mit Bewusstsein, Bewegung und dem Mut, sich selbst Wichtigkeit zu geben.

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Deutsch Ein plötzliches Pfeifen, Rauschen oder Summen im Ohr kann sehr beunruhigend sein – besonders, wenn das Geräusch nicht mehr verschwindet. Tinnitus ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann. Häufig sind Stress, Lärmbelastung, Bluthochdruck, Verspannungen im Nacken oder eine Durchblutungsstörung des Innenohrs beteiligt. Auch einfache Dinge wie ein verstopfter Gehörgang durch Ohrenschmalz können vorübergehend Töne auslösen. Unser Gehirn interpretiert veränderte Hörreize falsch – so entsteht ein Ton, der in Wirklichkeit gar nicht existiert. Wenn der Körper durch Anspannung oder Müdigkeit zusätzlich belastet ist, nehmen wir dieses Geräusch noch intensiver wahr. Wie kann man vorbeugen? Vermeiden Sie Dauerlärm, schützen Sie Ihre Ohren bei Konzerten oder lauter Arbeit und gönnen Sie sich regelmäßig Ruhepausen. Bewegung, ausgewogene Ernährung und Blutdruckkontrolle fördern die Durchblutung des Innenohrs. Stressbewältigung durch Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen kann das Risiko deutlich senken. Hält das Ohrgeräusch länger als 24 Stunden an oder kommt Schwindel hinzu, sollte unbedingt ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich Tinnitus behandeln. Moderne Methoden wie Hörtherapien, Klangtraining oder begleitende Psychotherapie helfen, den Ton in den Hintergrund treten zu lassen und wieder Ruhe zu finden.

Innere Medizin Allgemeinmedizin

Diabetes mellitus – umgangssprachlich „Zuckerkrankheit" – ist längst eine Volkskrankheit. Millionen Menschen in Österreich sind betroffen oder haben ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Doch das Erfreuliche ist: Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich diese Erkrankung häufig verhindern. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und familiäre Vorbelastung. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Regelmäßige körperliche Aktivität – sei es Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen – hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle. Vollkornprodukte, frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und mageres Eiweiß sollten den Speiseplan bestimmen, während Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Lebensmittel möglichst reduziert werden sollten. Wichtig ist außerdem, ausreichend Wasser zu trinken und den Alkoholkonsum zu begrenzen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt oder Internisten helfen, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Wer rechtzeitig reagiert, kann oft verhindern, dass sich ein Diabetes überhaupt entwickelt. Prävention bedeutet Lebensqualität – heute und in Zukunft.